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Transparenz schafft das nötige Vertrauen, auf das es bei der regionalen Vermarktung ankommt

Bundesminister Schmidt zieht Bilanz zum Regionalfenster

Berlin, 14.10.2014 – Am Dienstag hat Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, eine erste Bilanz zum „Regionalfenster“ gezogen, der bundesweit einheitlichen Kennzeichnung für regionale Herkunft und Verarbeitung von Lebensmitteln. Schmidt zeigte sich erfreut darüber, dass sich die blaue Regionalkennzeichnung am Markt etabliert habe: „Der Erfolg gibt dem Konzept recht: Seit der Markteinführung hat der Trägerverein bereits rund 2.400 Produkte für das Regionalfenster registriert, zahlreiche weitere Anträge liegen dem Trägerverein vor. Das Regionalfenster setzt neue Maßstäbe – das hat viele Produzenten und Vermarkter zum Mitmachen bewogen.“

 

Seit Januar 2014 können Verbraucherinnen und Verbraucher auf einen Blick erkennen, ob Lebensmittel zu Recht mit einer regionalen Herkunft beworben werden. „Das Regionalfenster gibt Händlern und Herstellern aus der Region die Möglichkeit, sich von anderen Anbietern abzuheben und den Mehrwert ihres Produktes für den Kunden glaubhaft zu belegen“, so Schmidt.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher sei es zunehmend bedeutender, regionale Produkte zu kaufen. „Lebensmittel aus der Heimat werden immer beliebter. Viele Menschen wollen das Ernährungshandwerk in ihrer Region unterstützen um auch regionale Arbeitsplätze zu sichern. Umso wichtiger ist es, dass regionale Produkte verlässlich und transparent gekennzeichnet werden und die Verbraucher nicht täuschen“, sagte Schmidt. „So können Verbraucher frei entscheiden, ob das Produkt ihren Ansprüchen an Regionalität entspricht.“

Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wurden klare Kriterien für das Regionalfenster erarbeitet. „Kurz gesagt: Was drauf steht, muss auch drin sein – das ist garantiert und auch exakt kontrollierbar“, fasste der Bundesminister die Anforderungen für die Regionalkennzeichnung zusammen. „Das blaue Fenster versichert dem Verbraucher, dass er ein regionales Produkt kauft, das dieses Etikett auch verdient.“

Auch Peter Klingmann, Vorsitzender des Trägervereins Regionalfenster e.V., der das Prüf- und Sicherungssystem zum Regionalfenster organisiert und Lizenzen an Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft vergibt, zeigte sich erfreut von dem erfolgreichen Start der Kennzeichnung und sieht darin noch weitere Möglichkeiten: „Wir sind stets darum bemüht, das System weiterzuentwickeln. Zum einen bezüglich der Erweiterung neuer Produktbereiche, wie Blumen- und Zierpflanzen, zum anderen inhaltlicher Art, wie zum Beispiel eine langfristige Steigerung der Verwendung von regionalen Futtermitteln.“

Quelle: BMEL

Gruppenfoto mit Bundesminister Schmidt
Präsentation von Regionalfenster-Produkten im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Quelle: BMEL